Top 10: Zehn typische Osterbräuche

zwei-osterhasenOstern nähert sich in riesigen Schritten und damit einhergehend werden vielerorts auch wieder zahlreiche Osterbräuche in Deutschland „herausgekramt“. Nicht zu Unrecht. Denn Osterbräuche sind – wie Bräuche im Allgemeinen – Riten, die dabei helfen, sich auf einen ganz bestimmten Moment, nämlich Ostern und das Osterfest, vorzubereiten und sich auf diesen zu freuen.

Bräuche zu Ostern gibt es viele. Sie alle aufzulisten würde den Umfang dieses Beitrags jedenfalls sprengen. Und so habe ich mich auf die zehn vielleicht bekanntesten Osterbräuche hier in Deutschland beschränkt und zehn typische Osterbräuche zusammengefasst. Gerade aber in den verschiedenen Regionen Deutschlands gibt es sicherlich hier und da auch davon abweichende Bräuche die auf das Osterfest vorbereiten bzw. wie man Ostern begeht. Allen Bräuchen gemein ist nur in der Regel, dass sie regelmäßig einen christlichen Ursprung haben. Schließlich wird an Ostern die Auferstehung Jesu gefeiert – es ist das wichtigste Fest und wichtigster Feiertag der Christen (vgl. Erzbistum München).

Nun aber viel Spaß bei der Lektüre der Liste mit zehn typischen Osterbräuchen!


Platz 10: Ostereier rot bemalen

Heute werden Ostereier in allerlei bunten Farben nach Laune bemalt. Dabei gibt es immer noch einen Osterbrauch, nach dem Ostereier ausschließlich rot bemalt wurden. Man schenkte am Ostermorgen das rot bemalte Ei einem anderen – küsste sich und wünschte ein frohes Osterfest.

Platz 9: Palmstöcke an Palmsonntag

Eine Woche vor Ostern ist der Palmsonntag. Kinder kommen an diesem besonderen Tag mit einem Palmstock (oder auch Palmbuschen, Palmbesen) in den Gottesdienst und lassen ihn segnen. Das traditionell aus sieben Naturmaterialien bestehende Gebinde hat folgenden Hintergrund:  es wird dem Einzug Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Gleichzeitig leitet der Palmsonntag die Kar-Woche ein. Ganz der Tradition bewusst, werden die Palmbüsche auch gerne feierlich zur Kirche getragen ehe sie dann dort wie erwähnt geweiht werden.

Platz 8: Backe, backe Kuchen!

Kein Ostern ohne den Brauch des Backens zu Ostern! Aus Hefeteig wird zu Ostern vielerlei gebacken. Lämmer, Zöpfe und sogenannte Hefekerle. In manchen Regionen tragen diese Hefekerle ein Ei in den Armen, in anderen eine alte Pfeife. Achten Sie einmal in den Bäckereien auf das Angebot rund um Ostern!

Platz 7: Schwimmende Lichter

Nicht unüblich war vor einiger Zeit auch der Osterbrauch, kleine Lichter im Teich oder anderen Gewässern schwimmen zu lassen. Der Grund? Der Winter ist damit nun endgültig vorbei und auf künstliches Licht kann fortan verzichtet werden. Es gibt sogar den Glauben, dass durch diese Tradition der schwimmenden Lichter verborgene Schätze sichtbar werden – welche auch immer das sein mögen!

Platz 6: Besorgen von Moos

Am Vortag des Ostersonntages besorgen die Väter das Moos für die Osterneste – und zwar aus dem Wald!

Platz 5: Mädchen holen Wasser

Das nach einem alten Brauch Mädchen noch vor Sonnenaufgang Wasser holten ist sicherlich eher unbekannt. Sie durften dabei kein Wort sagen und gingen zu einem Bach. Ein Schluck von dem Wasser sollte sie gesund und schön werden lassen.

Platz 4: Osternester mit Süßigkeiten

Auf Platz 6 ist es schon angeklungen. Zu den üblichen Osterbräuchen in Deutschland zählt ganz sicher auch das Osternest, die mitunter liebevoll aus Moos und Heu gebastelt wurden. In den Nestern finden sich dann allerlei Süßigkeiten für die Kleinen. Das Angebot dafür ist ja auch riesig. In den hiesigen Supermärkten findet man tonnenweise Schokohasen, Schokoeier und neuerdings gar Fruchtgummi in Eierform.

Platz 3: Das Osterfeuer!

Das Osterfeuer: typischer Osterbrauch

In eigentlich jedem größeren Ort und erst recht jeder Stadt gibt es das traditionelle Osterfeuer. Hierfür sammeln die Kinder schon weit im Voraus Holz und Stroh und nicht selten alte Weihnachtsbäume die dann gesammelt auf dem Osterfeuer im Rahmen und im Beisein der ganzen Gemeinde verbrannt werden.

Durch das Osterfeuer wird der Grund der Osterfestes unterstrichen, nämlich dass das Alte nun vergangen sei – und Neues beginnt!

Platz 2: Ostermesse und Osternacht

Sicher ein immer noch überall in den christlichen Gemeinden praktizierter Brauch ist das feierliche Begehen des Osterfeiertages durch die Osternacht. Es ist „die Nacht der Nächte“ – die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag. Man wacht und betet und feiert dadurch ganz bewusst und intensiv die Auferstehung Jesu und das österliche Fest.

Ein klarer zweiter Platz auf der Liste typischer Osterbräuche!

Platz 1: Symbole Osterhase und Osterei

Auf Platz 1 landen ganz klar die Symbole Osterhase und Osterei. Und zwar gleichberechtigt, obwohl in den letzten Jahren sicherlich auch der Osterhase enorm als Symbol und Figur an Popularität gewonnen hat. Sieht man sich ein Bild mit einem Hasen an, muss man wohl unweigerlich an Ostern denken – oder was war ihr erster Gedanke bei dem Artikelbild oben?

Interessant zu wissen: das Osterei ist in vielen Ländern ein Zeichen für neues Leben. Daher auch die Assoziierung mit Ostern und der Auferstehung Jesu im christlichen Glauben. Der Osterhasen ist das Zeichen für Fruchtbarkeit.

 

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