Top 10: Tipps zum Körperfettanteil reduzieren

Eine schlanke Frau am Stand liegendAbnehmen wollte wohl schon jeder mindestens einmal im Leben. Viele versuchen es durch vermehrtes Treiben von effektiven Sportarten zur Gewichtsreduktion. Doch Obacht, denn Abnehmen sollte man nicht nur an den richtigen Stellen, sondern vor allen Dingen auch die richtigen Körperanteile. Nun also Butter bei die Fische: man sollte darauf achten wirklich den Körperfettanteil reduzieren zu wollen und nicht etwa Muskelmasse.

Gerade Letzteres verspricht zwar absolut die schnellsten Erfolge im Bereich des Abnehmens, allerdings bedeutet weniger Muskelmasse auch immer, dass der Körper zukünftig weniger Energie verbrauchen wird. Ergo macht es Sinn, sich auf das Abnehmen des Körperfettanteils zu konzentrieren. Wer langfristig den Fettanteil am eigenen Körper erfolgreich reduziert und minimiert, der wird nicht nur seine eigenen Muskeln definieren können, sondern auch in Zukunft wahrscheinlich aktiver leben können.

Die große Frage ist also: gibt es Tipps zum Körperfettanteil reduzieren? Ja es gibt sie. Die aus meiner Sicht 10 besten Tipps zum Thema „weniger Körperfett – effektiv und schnell“ habe ich in diesem Artikel bzw. in der folgenden Liste zusammengefasst. Ich freue mich über positive wie negative Kommentare & Erfahrungen, die ihr bei der Reduktion von Körperfett gemacht habt! Hat euch einer der Tipps und Möglichkeiten besonders gut geholfen?

Wer ernsthaft mit dem Abnehmen von Körperfett beginnen will, sollte in jedem Fall zuerst noch einmal einen Arzt aufsuchen und den Plan besprechen. Denn klar ist: zu viel Fett in den Fettdepots ist sicher ungesund, zu wenig aber auch. Das Stichwort hier ist Unterstützungsfett, das der Körper für alltägliche Funktionen unbedingt benötigt.


Platz 10: Selftracking – Körper vermessen

Wie bitte, auf Platz 10 kommt gar kein ganz praktischer Tipp der dem Körperfett direkt den Kampf ansagen soll? Ganz genau. Ich meine dass es unbedingt absolut wichtig ist, den eigenen Körper genau zu kennen und auf ihn zu hören.

Prima unterstützen kann man das mit objektiven Daten wie Schritte/Tag oder natürlich Waagen die neben Körpergewicht auch noch den Fettanteil anzeigen; kurz: Selftracking. Wenn man über den Zeitverlauf diese Werte vergleicht und vielleicht sogar im Diagramm sieht, motiviert das ungemein und man schafft ein noch besseres Verhältnis von Körperfettanteil und Muskeln!

Wer mag kann die erste Messung auch von Ärzten mit Hilfe der Caliper Messzange feststellen lassen. Bei dieser Methode wird allerdings kein Organfett gemessen. Zu den Normalwerten und Grenzwerten von Männer wie Frauen gibt es auch eine prima Übersichtstabelle bei Wikipedia.

Platz 9: Einfache Kohlenhydrate vermeiden und reduzieren

Man kennt es vom Nachschlag in der Mensa. Wer nicht satt geworden ist, bekommt noch einmal eine gute Portion einfache Kohlenhydrate. Genau solche „Sättigungsbeilagen“ gilt es jedoch zukünftig eher zu reduzieren. Satt essen sollte man sich vielmehr an allem Buntem auf dem Teller. Was einfache Kohlenhydrate sind? Sie stecken vor allen Dingen in hellem Brot, Nudeln, einfachem Reis oder Kartoffeln. Womöglich noch in Fett gebraten… Statt Kohlenhydrate nach Möglichkeit zu Eiweißen greifen!

Platz 8: Ausreichend Kalorien in den Ernährungsplan integrieren

Ein klassischer Anfängerfehler, der beim Ziel das eigene Körperfett zu reduzieren immer wieder vorkommt, ist, dass regelrecht gehungert wird. Das geschieht indem die aufgenommenen Kalorien durch Mahlzeiten deutlich unter dem Grundumsatz liegt, den der Körper durch eigene Körperfunktionen so oder so verbraucht. Das gilt es zu vermeiden.

Das Ergebnis der Rechnung (Kalorien Grundumsatz + Aktivumsatz) – (Aufgenommene Kalorien) sollte bei etwa 200 – 300 Kalorien Defizit liegen. Natürlich nur so lange, wie man den Anteil auch tatsächlich herunterfahren möchte. Insbesondere bei Anstrengungen über einen längeren Zeitraum hinweg, sollte man ein Ernährungstagebuch führen und dieses auch mit medizinischem Fachpersonal besprechen. Alles andere wäre fahrlässig.

Platz 7: Einfache Getränke, keine Sportgetränke

kaffee-gemahlenHat man die Wahl, sollte man lieber zu Basis-Lebensmitteln und nicht zu industriell behandelten Getränken greifen. Heißt konkret: lieber zu einfachem Tee (ungesüßt) und Kaffee oder natürlich Wasser greifen und dafür Sportgetränke aller Art, süße Säfte und erst recht Limos stehen lassen. Der Körper wird es einem danken!

Platz 6: Genügend Schlaf

Ausreichender Schlaf ist für das System Körper sehr wichtig. Deshalb ist unbedingt darauf zu achten, dass trotz aller Umstände genügend lange geschlafen wird. Für einen erwachsenen Menschen nimmt man etwa 8 Stunden Schlaf als Optimum an. Dieser sollte während der Woche auch möglichst oft erreicht werden. Wer lange genug schläft fühlt sich grundsätzlich fitter, was sich in allen Aktivitäten wiederspiegelt.

Platz 5: Mehr buntes Gemüse, dafür weniger Obst

Auch Obst enthält eine ordentliche Portion Zucker – Fruchtzucker. Natürlich gehört auch das ein oder andere Stück Obst zu einer ausgewogenen und damit guten Ernährung für einen Optimalen Körperfettanteil dazu. Wer jedoch vor allen Dingen auf Obst setzt, kann probieren, auf größere Mengen zu verzichten und stattdessen mehr Gemüse wählen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Denn mehr Gemüse bedeutet weniger Kalorien und mehr Sättigung. Eine klassische Win-Win-Situation also!

Platz 4: Viel Trinken – Wasser

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt. Und darauf sollte man zum Wohle des eigenen Körpers nicht verzichten. Ohne Wasser kein Reduzieren von Körperfetten. Mindestens zwei Liter sollte man schon am Tag trinken, besser etwas mehr. Nur mit genügend Wasser können Fettsäuren und Proteine gut verarbeitet und im Blutkreislauf transportiert werden.

Platz 3: Grüner Tee ist ein guter Tipp zum Körperfett reduzieren

Vergessen Sie all die süßen und fruchtigen Tees und greifen Sie zukünftig lieber im Supermarkt zum grünen Tee. Dieser ist ein altbekannter Allrounder wenn es um das Abnehmen – auch von Körperfett geht. Schon eine Tasse täglich dürfte Fortschritte bemerken lassen. Warum das so ist?

Catechine helfen bei der Verarbeitung der Körperfette. Koffein, der sich ebenfalls im Grünen Tee befindet, aktiviert das Nervensystem. Zusätzlich hilft Koffein dabei gespeichertes Fett zu mobilisieren und zusätzlich den „Magen zu reinigen“. Einfach ein sehr gutes und hilfreiches Getränk. Ein Top-Tipp wenn das Reduzieren von Körperfett das Ziel ist!

Platz 2: Kohlenhydrate vor dem Schlaf streichen

Schon der zweite Tipp, der mit dem Schlaf zu tun hat, was zeigt, welche enorme Bedeutung der Schlaf und das Schlafverhalten für das körperliche Wohlbefinden hat. Auf Platz 2 der besten Tipps landet meiner Meinung nach der Tipp, nachdem man auf Kohlenhydrate aller Art (also nicht nur einfache sondern auch komplexe) aus der abendlichen Mahlzeit streichen sollte. Andernfalls wird nämlich nach Erkenntnissen einige Wissenschaftler die Verbrennung des Körperfetts über die Nacht hinweg verhindert oder jedenfalls gehemmt.

Platz 1: Kardio Sport UND Kraftsport!

Zum Schluss der wichtigste Tipp: Auf der einen Seite sollte man Kardio Sport (Joggen, Spinning) betreiben und dabei auf der anderen Seite auch nicht auf den notwendigen Kraftsport verzichten. Die Kombination bringt den Körper hinsichtlich des Fettanteils voran.

Denn: während Ausdauersport den gesamten Körper und die Gewichtsabnahme fördert, beugt Kraftsport einem etwaigen Abbau von Muskelmasse vor. Und genau diesen gilt es ja zu vermeiden, wenn man das Verhältnis von Muskeln zu Fett verbessern möchte. Der beste Tipp zum Körperfettanteil reduzieren ist also: aktiv bleiben und gleichzeitig auch das Bilden von Muskelmasse nicht vernachlässigen!

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